Exponentielles Wachstum – was tun?

Eigentlich ist es im Januar immer ruhig, so dass wir uns voll auf konzeptionelle Dinge konzentrieren können. Derzeit arbeiten wir z.B. mit Hochdruck an neuen Produkten und parallel an weiteren Tutorials für unsere >500 Anwenderbetriebe. Eine Aufgabe, die richtig Spaß macht!

In diesem Jahr läuft es allerdings ganz anders. Die Ausbildungsbetriebe rennen uns die Bude ein, was täglich ein großes Grinsen in die Gesichter des Teams zaubert. Klar, denn eine schönere Bestätigung für gute Arbeit gibt es als Unternehmer nicht.

Für die definierten Ziele ist das jedoch eine richtige Herausforderung. Was macht man als junges Unternehmen, wenn die Kundenanzahl plötzlich exponentiell steigt? Ein Problem, vor dem auch viele schnell wachsende Startups stehen.

Achtung Wachstum!

Bei Startups ist ein schnelles Wachstum natürlich essentiell – sowohl für das wichtige Feedback des Marktes als auch für die Unternehmensbewertung und damit die Finanzierungschancen.

In diesem Fall ist es wichtig, sofort das Team zu vergrößern und Einzustellen was das Zeug hält. Sofern es der Cash Flow zulässt.

Auch nicht-wachstumsorientierte Unternehmen tendieren bei kurzfristigen Überraschungserfolgen zu diesem Schritt. Ein zu schnelles Wachstum von Organisationen kann allerdings schnell zu großen Problemen innerhalb des Teams führen.

Neue Teammitglieder müssen gefunden, ausgewählt und eingearbeitet werden. Allein das ist schon schwer genug. Aufgrund des Wachstums werden in kurzer Zeit immer mehr Absprachen notwendig. Entscheidungen müssen so getroffen werden, dass alle Teammitglieder diese mittragen und anschließend ausführen (können). Selbstverständlich muss für die Kunden weiterhin gewährleistet sein, dass deren Anliegen bei den “richtigen” Ansprechpartnern im Unternehmen ankommen. Das dies oft nicht gelegt, habe ich leider schon in vielen jungen Unternehmen erlebt.

Erst strukturieren, dann einstellen.

Um Chaos in jungen Teams zu vermeiden, tendiere ich dazu, zunächst alle Prozesse zu standardisieren und möglichst zu automatisieren. Durch unseren standardisieren Informations- und Kaufprozess haben wir mehr als 40% des Arbeitsaufwandes reduziert und gleichzeitig glücklichere Kunden bekommen. Wie das genau funktioniert, werde ich in einem der nächsten Artikel detailliert beschreiben. Die gewonnene Zeit investieren wir nun in die schnellere Entwicklung der Produkte.

Auch die aktuelle Situation ist für uns Ansporn, bestehende Tätigkeiten zu überprüfen und alles Unwichtige zu eliminieren. Das Team werden wir natürlich auch erweitern – aber alles zu seiner Zeit. Wer sich dafür interessiert, über welches Unternehmen ich hier schreibe, schaut einfach mal auf http://ausbilden-mit-system.de

Und wer mitmachen möchte, schreibt mir bitte eine E-Mail. Danke 😉

 

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